Alles über den Meister des anspruchsvollen Trashfilms

 

 

Heatseeker
(Heatseeker)

 

Bisheriger Mittelwert für diesen Film:

6 von 10 Punkten

 


Die Zukunft: Großkonzerne streben die Macht auf unserem Planeten an, das einzige, was zählt, ist der Wert auf dem Aktienmarkt. Um diese Macht zu erhalten muß man einen alles entscheidenden Wettbewerb gewinnen. Dieser Wettbewerb ist ein (Tusch)... Kickboxturnier!
Ganz Recht, ein Kickboxturnier. Die Konzerne präsentieren ihre Cyber-Körperimplantate, um ihre technische Überlegenheit zu demonstrieren. Im ganzen Turnier findet sich nur ein kompletter Mensch. Aber warum dieser dort antritt, erspare ich mir lieber, denn es ist alles dermaßen an den Haaren herbeigezogen, daß sich einem die Fußnägel aufstellen!
Der Film, der nach 20 Minuten fast ausschließlich in einer riesigen Lagerhalle spielt, in der die alles entscheidenden Kämpfe bestritten werden, plätschert gemächlich vor sich hin, reiht einen Fight an den anderen, bietet dabei aber nicht den Hauch von Spannung.
Die Darsteller, oder besser: Akteure, stehen komplett neben sich, beweisen aber, daß sie ihre diversen Titel zu Recht erworben haben. Die Kämpfe von Gary Daniels, der hier den Widersacher von Held Keith Cooke spielt, haben dann auch den höchsten Schauwert.
Überhaupt sind die Kämpfe das Beste am ganzen Film. Mit einigen Ausnahmen (wer kam auf die glorreiche Idee, Thom Mathews zum Kickboxer zu machen?) sind sie sauber choreographiert und bieten keine Langeweile. Auch die Masken, die immer dann gebraucht werden, wenn ein Cyber-Implantat zerstört wurde, sind für einen Film dieser Preisklasse in Ordnung.
Der Film ist allen Kickboxfans zu empfehlen, alle anderen sollten sich vorher in einen Rauschzustand versetzen (ab 12 Bier!).
 

 6 von 10 Punkten


von Markus Köhler


 

 

© 2004 Pyun-Team
Optimiert für eine Bildschirmauflösung von 1024 x 786 Pixeln und
Internet Explorer 5.5