Alles über den Meister des anspruchsvollen Trashfilms

 

 

Flucht aus Atlantis
(The Alien From L.A.)

 


Leider
kein
Cover
verfügbar

 

Bisheriger Mittelwert für diesen Film:

4 von 10 Punkten

 


Es begann wie ein Märchen... bis die deutsche Synchro einsetzte. Kathy Irelands Stimme ließ schlimmes und noch schlimmeres befürchten. Dann fiel sie in ein Loch und wir befanden uns in Atlantis, welches sich unter der Erde befindet, nachdem es von Außerirdischen gegründet wurde, die hier notlanden mußten. Kostengünstigerweise sehen sie aus wie Menschen und ihr Atlantis besteht aus Fabrikaltbauten und Zivilisationsmüll. (Wer den Anfang verpasst hat, glaubt er befinde sich in einem Endzeit-Streifen). Nach einer langen dreiviertel Stunde begann es endlich, ein Albert-Film zu werden (bisher war es typischer Golan-Globus-Streifen), denn es begann die Verfolgungsjagd. Und ich dachte schon Albert ginge die Puste aus. Kathy, mit herrlichem Charakternamen, der humoristische Höhepunkt des Films (selbst anschauen!), unterlässt es zwar zu rennen, doch schnell laufen kann sie auch. Und wenn sie doch mal eingeholt wird, erscheint mein Spezi Thom Matthews und darf den Heldenmütigen Retter geben. Er kommt, rettet, verschwindet und.... (wird nicht verraten.) Nun ja, er sorgt wenigstens für ein bißchen, wenn auch schlechte, Action, denn  davon gibt es hier nicht viel. Aber so schlecht wie es sich jetzt hier anhört ist er im Gesamteindruck eigentlich nicht. Wenn er fertig ist, hinterlässt er ein befriedigendes Gefühl. Man hat unterhaltsamen Mega-Trash gesehen und sich dabei nicht geschämt. Ich habe nur dreimal auf die Uhr gesehen, bei schlechten Albert-Streifen schaue ich vorneweg 8 Mal . Trotzdem vergehen 79 Minuten sehr langsam. Also: Ansehen auf eigene Gefahr, wer Trash, und ich meine echten Trash, mag, wird sich schütteln, alle anderen müssen damit leben, daß es mit Reise zum Mittelpunkt der Erde weitergeht.
 

 4 von 10 Punkten


von Markus Köhler


 

 

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